Volksmusik

Das Singen und Musizieren in der Volksmusik wird von vielen unterschätzt oder falsch verstanden. Für mich bedeutet Volksmusik Musik ohne Grenzen, Freude und Leidenschaft an der Musik, freies Musizieren zwischen Laien und Profis, musikalische Begegnungen der besonderen Art, wo sich alle Kulturen begegnen dürfen und auch sollen.

Volksmusik bedeutet für mich auch immer, ein Bestandteil einer Gruppe zu sein, ohne deren Mitglieder die Musik nicht leben würde. Erst wo mehrere gemeinsam singen und spielen, entsteht lebendige Volksmusik. Derzeit bin ich in folgenden Ensembles vertreten:

Familienmusik Hoffmann

Familienmusik Hoffmann bei den Wirtshausmusikanten beim Hierzinger

Im Herbst 2008 nahmen mich Klaus, Helmuth und Gisela Hoffmann und Petra Wipplinger an Stelle von Judith Geißler in ihre Gruppe auf. Mittlerweile spiele ich nicht nur auf den verschiedenen Größen der Blockflöten, sondern auch mit Ocarinas mit. Neben Auftritten in der näheren bayrischen und österreichischen Umgebung bleiben 2011 eine Reise nach St. Anthönien in die Schweiz, und 2012 Fernsehauftritte für den „Sonntagsstammisch“ des ORF, „Klingendes Österreich“ und die „Wirtshausmusikanten beim Hirzinger“ des BR in besonderer Erinnerung.

Was wir musizieren, wird zu einem Feuerwerk bayerischer Hochkultur, multikulturelle Begegnungen der musikalischen Art, unplugged und herzerfrischend. Mit Virtuosität und Spielwitz fegen wir durch die Welt der Volksmusik und mit den Instrumenten Violine, Steirische Harmonika, Gitarre, Flöte(n), Klavier und Kontrabass wird niederbayerische Weltmusik gelebt. Die Familienmusik Hoffmann ist Kulturpreisträger des Landkreises Passau, wurde ausgezeichnet mit dem Volksmusikförderpreis der Hanns-Seidel-Stiftung in Wildbad Kreuth und Gewinner des „Zwieseler Finken“.

Ranninger Okarinamusi

Konzert mit der Ranninger Okarinamusi in Obernzell

Wie der Name schon sagt, steht die Ocarina ganz im Mittelpunkt dieser Formation. Und da gerade der Zusammenklang mit einer zweiten Ocarina einen besonderen Reiz ausmacht, musiziere ich zusammen mit Martina Stöbich an der Ocarina. Für die Begleitung und den Rhythmus sorgt Stephanie Unfried an der Zither. Da wir alle drei nicht weit vonaneinander entfernt in Wildenranna wohnen, ergab sich der Name wie von selbst.

Ob virtuose und fetzige Polkas, fröhliche und beschwingte Walzer, oder staade und besinnliche Weisen im Advent, alles lässt sich in dieser Besetzung realisieren. Doch gerade ein akustisch weittragender Raum als Umgebung und ruhige und gefühlvolle Musik faszinieren in dieser Besetzung am meisten.

Tirili

Auftritt mit Tirili in Wegscheid

Die Gruppe „Tirili“ spielt seit 2013 zusammen. Karin Schurm ergänzt Martina Stöbich und mich mit ihrer Bass-Ocarina, und so wurde aus dem Ocarina-Duo ein Ocarina-Trio. Drei Ocarinas können fröhlich „trällern“, nicht zuletzt auch dadurch, dass wir gerne höchst virtuos und schnell aufspielen. Daher hat sich auch der Name „Tirili“ ergeben. Unterstützt und vervollständigt werden wir mit Florian Kasberger an der Ziach und Regina Augustin an der Gitarre.

Gemeinsam spielen wir bekannte Volksmusik mit neuen Klängen, scheuen aber keinem musikalischen Experiment: Gerne darf es auch lateinamerikanisch und rhythmisch klingen. Mit viel Spielfreude, Elan, Witzigkeit, aber auch Gefühl und Harmonie gehen wir an unsere Stücke heran, und interpretieren bekannte Melodien in völlig neuem Gewand. Da können traditionelle Polkas gerne auch mal wie Vogelgezwitscher klingen.

Pfiffkas

Konzert mit Pfiffkas in Haag

Diese neue Volksmusikgruppe hat sich in der Besetzung, Ziach – Kasberger Florian, Gitarre- Augustin Regina, Harfe- Orttenburger Brigitte, Hackbrett und Flöte – Bernkopf Mariele und Okarina und Flöte – Unfried Vera, erst anfangs des Jahres 2013 zusammengefunden. Ich musiziere zusammen mit lauter erfahrenen Volksmusikanten, die auch noch in anderen Gruppen mitspielen und/oder singen.

Das Repertoire von Pfiffkas beginnt bei der echten, reinen Volksmusik, doch das Interesse ist vielschichtig. So sind auch Ausflüge in andere Genres angedacht, wie irische Volksmusik, Weltmusik und Modernes - neu interpretiert. Auch gesungen wird gerne. Zum Proben treffen wir uns jedes Mal woanders. Da sich die Wohnorte von Hauzenberg über Wildenranna bis nach Ortenburg verteilen, sind Flexibilität und vor allem ein gut gefüllter Autotank von Nöten.

Die Namensgebung von Pfiffkas stellt sich so dar: Ich bin die Frau mit „Pfiff“ und Florian ist da „Kas“. Nicht das er „Kas“ spielen würden! Hier stand sein Nachnahme Pate – „KASberger“. Und schon war der Name geboren.

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